Archiv von 'Singapur'

Wilde Achterbahnfahrten auf Sentosa

 

Heute ist nix mit Ausschlafen, wir müssen zur Botschaft. Zur indonesischen Botschaft, denn wir wollen uns ein 60-Tage-Tourist-Visum besorgen. Erstens müssen wir dann bei Ankunft in Indonesien nicht stundenlang anstehen und zweitens würden wir dort nur ein 30-Tage-Visum bekommen und müssten es dann vor Ort umständlich verlängern. Um kurz nach 9:00 Uhr macht die Botschaft auf, alles durchorganisiert: Personalausweis abgeben, dafür Besucherausweis bekommen, grünen Zettel ausfüllen, merken, dass es das falsche Formular war, blauen Zettel ausfüllen, dann eine Nummer ziehen und warten. Pass-Fotos haben wir dabei, was soll noch schief gehen? „Das Rückflug-Ticket bitte“ sagt die freundliche Frau am Schalter. Ähem, haben wir nicht, weil wir ja noch nicht wissen, in welche Richtung wir in Indonesien unterwegs sein werden. Außerdem kommen wir auch mit der Fähre von Sumatra zurück nach Singapur. „Dann bitte das Rückfähr-Ticket!“ – sonst kriegen wir nur das Standard-Visa-on-Arrival für 30 Tage. Oh Mann! Deutsche Bürokratie könnte das echt nicht besser! Sie lässt sich nicht umstimmen, also laufen wir zum nächsten Einkaufszentrum, welches kein Internet-Café, aber dafür ein Starbucks hat. Wir haben für alle Fälle mal das Notebook mitgenommen. Also: Zwei Kaffee bestellt. Wi-Fi-Passwort?! Wi-Fi geht gerade nicht. Na prima. Schließlich landen wir im Buchladen am Rechner und wollen ein Fährticket kaufen. Ist die günstigste Möglichkeit. Leider kann man online nur von Singapur WEG buchen und nicht NACH Singapur. Was soll das denn!?! Kurz vor dem Verzweifeln buchen wir dann halt doch einen Rückflug ab Bali nach Singapur. Inklusive diverser Gebühren sind das dann ca. 200 EUR. Zweimal ausdrucken und nix wie zurück zur Botschaft. Nun haben wir alles und das Visa ist beantragt. Juhu! Am Freitag zwischen 15 und 17 Uhr können wir es abholen. Wir fahren zurück zu Evas Wohnung, wo für den Rest des Tages Reiseplanung und Fotos sortieren auf dem Plan steht. Mit einer Unterbrechung am frühen Abend für einen Spaziergang zur „West Coast Plaza“ zum Einkaufen und etwas essen bei „BBQ Chicken“. Außerdem gönnen wir uns ein Spezial-Angebot als Nervennahrung für die Computer-Arbeit: Drei Tafeln Ritter-Sport: Knusperflakes, Rosinen-Haselnuss und Butterkeks. :-)

Für die heutige Tagesplanung ist Florian zuständig. Da wir die USA aus der Reiseplanung gestrichen haben und somit auch die Freizeitparks wegfallen, will er wenigstens nach „Sentosa“, dem Spielplatz Singapurs auf einer vorgelagerten Insel. Sie besteht zum Großteil aus extra aufgeschüttetem Land. Darauf sind Parkanlagen, Strände, Hotelresorts und Vergnügungsparks untergebracht. Wir fahren mit dem Taxi zum Mount Faber, von hier kann man per Seilbahn nach Sentosa gelangen. Wie alles was nur die Touris nutzen, kostet die 12 Minuten-Fahrt stolze 52 SGD, ca. 32 EUR, eigentlich viel zuviel, da es nicht mal wirklich tolle Ausblicke gibt. Dort angekommen irrt man zunächst durch haufenweise Wege und Gärten, die Beschilderung ist mehr als unzureichend! Aber wir finden schließlich den Hauptgrund unseres Aufenthalts hier: die „Universal Studios Singapore“. Der Eintritt kostet 68 SGD, ca. 42 EUR pro Person. Der „Fast Pass“ um Warteschlangen zu umgehen hätte noch mal 30 SGD extra gekostet, aber da heute Donnerstag ist hoffen wir, dass nicht allzuviel los ist. Und so ist es dann auch. Insgesamt gibt es hier 24 Fahrgeschäfte, die alle auf irgendwelchen Filmen basieren, z. B. „Battleship Galactica“. Diese ist ein „Duelling Roller Coaster“, eine blaue und eine rote Acherbahn fahren gegeneinander „Rennen“ mit Beinah-Kollisionen. Wobei die blaue für „Cylons“ geeignet ist, mit Korkenzieher, Cobra-Roll, Zero-g-Roll usw. und die rote für „Humans“, etwas langsamer, dafür aber mit vielen Loopings. Die einzige sonst erwähnenswerte Attraktion ist der „Transformers-Ride“, der ist echt gut gemacht, in 3D natürlich. Man sitzt quasi in einem der Transformers, bewegt sich durch eine Stadt und kämpft mit Hilfe des guten Bumblebee gegen den bösen Megatron um die Welt zu retten, was am Schluss natürlich auch gelingt. Aber es war echt knapp! ;-) Die restlichen Bahnen sind eher langweilig, zum Thema „Die Mumie“, „Jurassic Park“ und „Shrek“. Beim Rafting durch den Jurassic Park-Dschungel kriegen wir wenigstens eine willkommene Abkühlung! Außerdem kucken wir uns die Show „Waterworld“ an, die haben wir in den Universal Studios in LA schon gesehen. Tatsächlich ist es 1:1 die gleiche Show, viele Kampfszenen und Explosionen, mit wendigen Jet-Skis die auch tauchen können und zum krönenden Schluss fliegt ein altes Wasserflugzeug über die Kulisse in Richtung Publikum und stürzt ganz knapp vorher ins Wasser. Die ersten Reihen werden dabei patschnass. Nachdem wir alles gesehen haben, laufen wir zurück in Richtung Seilbahn mit einem kleinen Umweg durch „ResortWorld“. Hier gibt es ein riesiges „Hard Rock Café und Hotel“ und einige Shops. Aber alles hier drüben wirkt wie gewollt, aber nicht gekonnt! Einerseits wurde großzügig mit dem Platz umgegangen, andererseits wirkt alles seltsam leer und lieblos. Die luxuriösen Hotels haben wir schon von der Seilbahn aus gesehen, die sind aber nicht wirklich schön, dafür dass hier in den letzten Jahren insgesamt 10 Milliarden SGD vergraben wurden! Zum Abschluss geht Florian noch auf den 37 m hohen „Merlion“, eine Mischung aus Meerjungfrau (Mermaid) und Löwen, das Wahrzeichen von Singapur. Der gleiche Merlion steht an der Marina Bay, aber dieser hier ist viel größer, innen hohl und daher begehbar. Im kleinen Museum unten drin kann man die Geschichte des Merlion erfahren und ihm dann mit einem Aufzug in den Kopf fahren um einen Ausblick auf Sentosa zu haben. Noch ein Blick aus dem geöffneten Maul, dann reicht es uns mit dieser Insel. Insgesamt war die ganze Insel nicht so der Hit, vor allem Florian hatte schon mehr erwartet. Mit der Seilbahn fahren wir bis zur Mittelstation, hier steigen wir aus und gehen im riesigen ShoppingCenter VivoCity bei Pizza Hut essen. Zwischendurch muss es einfach mal etwas nicht-asiatisches sein! Dann beeilen wir uns, dass wir mit dem Taxi zurückkommen, denn wir müssen Türöffner spielen für Evas Putzfrau. Das machen wir natürlich sehr gerne! ;-)

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singapur2 (03) Universal Studios Singapur

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singapur2 (14) Waterworld-Show

singapur2 (19) Best Husband of the World!

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singapur2 (23) Florian im Maul des Merlion

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Da wir gestern Abend wieder ziemlich lang Reiseplanung gemacht haben, schlafen wir aus, frühstücken und sortieren dann weiter unsere Fotos. Nach dem Mittag springen wir zur Abkühlung in den Pool und machen uns „schick“, denn in der Botschaft gilt ein Dresscode: lange Hosen, keine Sandalen, keine Tops ohne Ärmel… Bis um 17:00 Uhr müssen wir unsere Pässe mit den Visa für Indonesien dort abholen. Wir rechnen mit ziemlichen Wartezeiten, aber es sind nur ein paar Leute da, die irgendwas anmelden müssen und so können wir direkt zum Schalter und die Pässe in Empfang nehmen. Juhu! Wir laufen anschließend durch das Villenviertel in Richtung Orchard Road. Hier stehen mal prunkvolle Villen! Und meist mit einem Ferrari oder Lamborghini davor. In Singapur ist ein Auto zu besitzen nämlich der reinste Luxus. Zunächst muss man eine „Lizenz zum Autokauf“ erwerben, die kostet schlappe 40 000 SGD, ca. 25 000 EUR. Ohne Witz! Und das Auto an sich kostet dann ungefähr das Doppelte wie in Deutschland. In einer der vielen Malls in der Orchard Road holen wir uns noch einen Eiskaffee, bevor wir uns im MRT, der U-Bahn Singapurs, auf den Weg zur Serangoon-Station machen. Hier sind wir um 19:00 Uhr verabredet mit Aniella und Rebecca, die wir in Laos beim Gibbon Experience kennen gelernt haben. Sobald man durch die Kontrolle ist, darf weder getrunken noch gegessen werden. Es gibt keine Abfalleimer und trotzdem, oder gerade deshalb, ist alles penibel sauber. Auch die Züge. Im Vergleich zu den deutschen S- und U-Bahnen echt beeindruckend! Die beiden Mädels wollen mit uns heute eine typische Spezialität essen gehen: „Chilli crab“. Und im „House of Seafood @180“ gibt es angeblich die beste Chili crab von ganz Singapur! Wir überlassen den Mädels das Bestellen. Als das Essen dann kommt, biegt sich der Plastiktisch fast durch, so viele Schüsselchen stehen da. Zuerst gibt es eine Art Spare ribs mit süßer Marinade und knusprige Tintenfisch-Stückchen und dann eine „Chili crab“ und eine „Black pepper crab“. Die Krabben sind echt superlecker und nicht zu scharf. Wir essen mit den Händen, da es quasi unmöglich ist, mit Gabel und Messer oder gar mit Stäbchen an das Fleisch unter der harten Schale zu kommen. Es ist eine ziemliche Sauerei, macht aber einen Riesenspaß! Zum Dessert gehen wir noch bei „Udders“ Eis essen. Hier gibt es ziemlich ausgefallene Sorten und alles ist ganz frisch gemacht. Und man kann verschiedene Sorten probieren, bevor man sich entscheidet. Zwischendurch bekommen wir von den beiden noch ganz unerwartet ein „Geschenk“. Wir sollen es auch gleich auspacken. Hmm. Was könnte das denn sein?! Es sind T-Shirts vom Gibbon Experience! Wie cool! Da haben wir überhaupt nicht mehr dran gedacht. Wir hatten die beiden ja gefragt, ob sie in Huay Xai mal kucken können, ob es T-Shirts gibt und uns vielleicht jedem eines mitbringen können. Wir sind ja direkt weitergefahren und konnten uns selbst nicht mehr darum kümmern. Wir freuen uns riesig, auch wenn Florians Größe „L“ eher nach bauchfrei aussieht! ;-) Die Asiaten sind halt deutlich kleiner als die Europäer… Nachdem jeder von uns zwei Kugeln gefuttert hat, bestehen die beiden Mädels darauf, dass wir noch die Geschmacksrichtung „Durian“ probieren. Als Frucht haben wir es schon mal probiert, war eigentlich ganz ok. Geht aber nur mit zugehaltener Nase, denn das Zeug stinkt bestialisch. In vielen öffentlichen Bereichen oder Taxis ist es streng verboten Durian mitzubringen, denn das riecht noch Tage später. Das Eis ist viel übler als wir erwartet haben, es würgt einen fast! Danach gehen wir in einen kleinen Pub um die Ecke und versuchen mit ordentlich Alkohol den fiesen Geschmack loszuwerden. Es ist echt lustig mit den beiden Mädels. War eine gute Idee noch mal was mit ihnen zu unternehmen in Singapur! Auf dem Heimweg kriegen wir den wohl schlechtesten Taxi-Fahrer Singapurs, er fährt wie bekloppt. Wir sind heilfroh, als wir wieder aussteigen können und kurze Zeit später im Bett liegen…

singapur2 (27) Abendessen mit Rebecca und Aniela

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singapur2 (31) Durian-Eis... *würg*

Heute ist noch mal ein Planungstag angesetzt, den wir mit einer erfrischenden morgendlichen Schwimmrunde beginnen. Das Frühstück wird auf mittags verschoben, denn heute Abend kommt Eva mit dem Flieger aus Deutschland an und wir werden vermutlich zusammen essen gehen. Nachmittags machen wir einen verdienten Mittagsschlaf und arbeiten dann noch ein bisschen, bis Eva so gegen 18:00 Uhr die Wohnungstüre aufschließt. Sie geht schnell duschen und dann laufen wir zur West Coast Plaza. Der Hunger muss noch eine Weile warten, denn wir steuern direkt einen schicken Massage-Laden an, um uns eine „Mani-Pedi“ verpassen zu lassen. Eigentlich wollten wir aus Budget-Gründen nicht das ganze Programm machen, aber da wir über Eva einen Sonderpreis kriegen, lassen wir uns dann doch für eine ganze Stunde auf den bequemen Massagestühlen nieder. Damit auch der Rücken was davon hat, kann man hier verschiedene Massagearten auswählen, Kneten, Klopfen, Vibrieren, etc. und die gewünschte Intensität, bzw. Geschwindigkeit. Unser Favorit ist Kneten mit mittlerer Intensität. :-) In der Zwischenzeit hat sich je ein Mädel unsere Füße geschnappt und gewaschen (war auch notwendig), massiert und bearbeitet nun mit diversen Scheren, Feilen und ähnlichem unsere Nägel. Gleiches passiert dann auch noch mit den Händen. Zum krönenden Abschluss müssen sich die Mädels zwischen gefühlten 10000 Nagellack-Farbvarianten entscheiden und Florians Nägel werden poliert. Fast runderneuert gehen wir im Anschluss bei „Sakae Sushi“ Abendessen. Jeder Tisch hat einen eigenen Bildschirm mit Maus und kann direkt Bestellungen an die Küche schicken. Wir bestellen ein paar verschiedene Sushi-Varianten und probieren durch. Vor allem Evas Lieblings-Varianten mit Lachs und Mango sind superlecker… Da Florian ja nicht so der Sushi-Fan ist, bekommt er noch Lachs Teriyaki mit Gemüse, so dass er dann auch satt wird. Bei Eva in der Wohnung gibt es dann noch ein paar Longdrinks, da sie eine riesige Bar hat und bei ihrem Umzug zurück im Sommer so wenig wie möglich mitnehmen will. Kein Problem, da helfen wir doch gerne beim Vernichten! :-) Da wir uns ja schon ewig nicht mehr gesehen haben, gibt es auch genug Gesprächsstoff, so dass es ziemlich spät wird, zumal Eva ja wegen dem Jetlag mit 6 Stunden Zeitverschiebung eh nicht so früh müde wird…

singapur2 (33) Erst Mani, dann Pedi...

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Heute ist Sonntag und wir gönnen uns einen Ruhetag. Irgendwie ist so eine Großstadt ganz schön anstrengend! Obwohl wir eigentlich ziemlich wenig gemacht haben. Aber Singapur ist auch sehr westlich. Wenn man die Innenstadt sieht, könnte man nicht wirklich meinen, dass man in Asien ist. Wir frühstücken ein bisschen, lesen und sortieren dann weiter Fotos, alles was wir jetzt schaffen, müssen wir schon daheim nicht mehr machen! Eigentlich wollten wir zwischendurch in den Pool, aber es kommen graue Wolken und Wind, daher bleiben wir drinnen. Mit Eva ist vor 15 Uhr gar nix los und wir entscheiden uns dafür erst gegen Abend wegzugehen und uns mit ein paar ihrer Freunde beim Shanghainesen „Crystal Jade“ zum Abendessen zu treffen. Auf 19:30 Uhr fahren wir also in die Stadt. Vor dem Einkaufszentrum in dem das Restaurant ist, stockt Florian kurz mal der Atem: eine Nobelkarosse nach der anderen, darunter auch ein Lamborghini Aventador! 700 PS schön verpackt… Im Restaurant treffen wir Akshat, ursprünglich aus Indien, und Ali, ursprünglich aus dem Iran. Da sie die Speisekarte hier ziemlich gut kennen, lassen wir sie einfach auswählen, dass hat ja bisher immer echt gut funktioniert! :-) Und auch dieses Mal werden wir nicht enttäuscht: Zwei verschiedene Suppen mit Nudeln in unterschiedlicher Schärfe, eine davon mit Hackfleisch und unterschiedliche Dumplings, das sind kleine Teigtaschen mit Füllung, die im Dampf gegart werden. Außerdem Schweinefleisch mit Macadamia-Nüssen. Im Anschluss an das Fest-Gelage geht’s in eine Bar namens „Magic Carpet“, die ein paar Freunde von Eva betreiben. Hier leeren wir zusammen eine halbe Falsche Wodka von Ali (noch übrig vom letzten Besuch), gemixt mit diversen Säften und trinken ein paar leckere Cocktails. Die beiden Jungs achten sehr darauf, dass niemand auf dem Trockenen sitzt und so wird es ziemlich spät, bis wir uns auf den Heimweg machen…

singapur2 (36) im "Magic Carpet"

Nachdem wir ausgeschlafen haben und das Wetter ganz seltsam kalt und windig ist, machen wir uns wieder an die Arbeit. Eva auch, sie muss ins Büro. Später laufen wir zu West Coast Plaza, wo wir leckere frische Waffeln essen und bei „Coffee Bean & Tea Leaf“ einen Cappuccino trinken. Definitiv besseren Kaffee als bei Starbucks!!! Dann kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten für unsere Weiterreise und gehen zurück zur Wohnung. Nachmittags wärmen wir uns ein letztes Mal im Whirlpool auf, bevor wir nochmal zum VivoCity am Hafen fahren. Da wir langsam Hunger kriegen und wir Lust auf europäisches Essen haben nach wochenlang Reis, gehen wir zum „Marché“ und essen Rösti mit Pilzragout und Hühnchenbrust mit Salat. Dabei fallen uns noch ganz viele leckere Sachen sein, die wir bald mal wieder essen wollen, wenn wir wieder in Deutschland sind. :-) Danach schlendern wir durch die Mall, aber da die Preise eher höher sind als in Deutschland und wir nicht wirklich in Shopping-Laune sind, geben wir bald auf und gehen zur Harbour-Front. Hier gibt es nämlich ein „Fish Spa“ den Eva uns empfohlen hat. Da es gerade ein Sonderangebot gibt, machen wir je 20 min für 18 SGD. Also Hosen hochkrempeln, bzw. kurz-zippen, Füße waschen, auf den Rand sitzen und die Füße dann in das ca. 1,50 m große, quadratische Becken halten. Sofort kommen die Putzer-Fischchen, alle zwischen 5 – 8 cm Größe, angewuselt und machen sich über abgestorbene Hautschuppen und sonstige Krusten her. Es fühlt sich echt lustig an und kitzelt ganz schön. Wir müssen aufpassen, nicht zu laut zu lachen, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Die 20 Minuten sind ruck-zuck rum und die Füße fühlen sich tatsächlich weicher an danach! Gerade als wir beschlossen haben, in die „Long Bar“ im altehrwürdigen „Raffles Hotel“ zu gehen und dort zum Abschluss unseres Aufenthaltes hier noch einen Cocktail zu trinken, meldet sich Eva, die mittlerweile vom Arbeiten nach Hause gekommen ist. Wir verabreden uns eine halbe Stunde später in der „Long Bar“. Wir fahren ein paar Stationen mit dem MRT und laufen dann durch die beleuchteten Hochhaus-Schluchten zum Raffles Hotel. In diesem Hotel, bzw. der dazugehörigen Bar, wurde der berühmte Cocktail „Singapore Sling“ erfunden und eigentlich sollte man ihn auch nur hier trinken. Ursprünglich als süffiges Getränk für die Damenwelt erfunden, wurde er schnell zum „Nationalgetränk“. Der Sling schmeckt wirklich richtig lecker, sollte er für diesen Preis aber auch! Ist ganz gemütlich hier, eine Live-Band spielt und auf den Tischen stehen Erdnüsse, deren Schalen traditionell einfach auf den Boden geworfen werden… Da Eva am nächsten Tag früh ins Büro muss und wir ja abfliegen fahren wir nach den Drinks zurück zur Wohnung.

singapur2 (40) Im Fish Spa

singapur2 (41) Das kitzelt!!!

singapur2 (49) Fullerton Hotel

singapur2 (50) Fullerton Hotel

singapur2 (51) Marina Bay Sands bei Nacht

singapur2 (54) Mmmmh, lecker, der berühmte "Singapore Sling"!

Hier das ganze Album:

Schaumparty in Singapur

Da es uns gestern so früh umgehauen hat, sind wir nun schon um 6:00 Uhr hellwach. Aber das passt ganz gut, da wir die Zeit hier ja auch nutzen wollen um einiges an Reiseplanung und Foto-Sortiererei zu machen. Zum Frühstück plündern wir Eva‘s Kühl- bzw. Gefrierschrank: Aufback-Brötchen und leckere Marmelade. Wir arbeiten weiter, bis wir keine Lust mehr haben und hüpfen dann eine Runde in den Pool. Optimal temperiert, nicht zu kühl, nicht zu warm, sehr erfrischend! Da will man gar nicht mehr raus. Außerdem perfekt zum Schwimmen, da er zwar relativ schmal, aber dafür stolze 50 m lang ist. Und super gepflegt natürlich, denn obwohl drum rum alles grün ist schwimmt kein einziges Blättchen im Wasser. Trotzdem sind wir irgendwie die einzigen, die ihn nutzen. Wir haben zumindest noch niemand anderen hier gesehen! Wir telefonieren noch mit Eva in Deutschland und sie gibt uns die Telefonnummer von ihrem Kumpel Akshat, den wir anrufen sollen, falls uns langweilig wird und wir abends weggehen wollen. Nachmittags laufen wir zur „Clementiwoods Plaza“, das ist ein kleineres Einkaufszentrum ca. ein Kilometer entfernt. Gegenüber entdecken wir gleich den Food-Market mit vielen kleinen Ständen. Wir essen hier einen „Carrot Cake black“, das aber was ganz anderes ist, als der Name vermuten lassen würde und dazu knusprige Ente. Das sind endlich mal wieder Preise zum Entspannen… im Vergleich zu Neuseeland sowieso. Im Supermarkt in der Plaza gehen wir noch einkaufen, hauptsächlich für das Frühstück und ein bisschen Knabberzeugs und Obst. Gegen später hüpfen wir noch mal in den Pool und machen es uns dann im Jacuzzi gemütlich. Florian fängt gleich an Pläne für eines bei uns im Garten zu schmieden…

singapur1 (01) Erfrischung im Pool

singapur1 (02) Herrlich! :-)

singapur1 (04) Evas Luxus-Wohnung in Singapur

singapur1 (05) Evas Luxus-Wohnung in Singapur

singapur1 (06) cooles Schild am Foodmarket

singapur1 (07) Whirlpool auf der Dachterrasse - hier lässt sich's aushalten! :-)

Auch dieser Tag wird zum Arbeitstag. Einem späten Frühstück folgt der Sprung in den kühlen Pool, bevor wir den Rest des Tages mit Fotos sortieren verbringen. Abends fahren wir mit dem Taxi zum Korean BBQ „Ju Shin Jung“, welches uns Eva empfohlen hat. Als wir dort ankommen, meint der Taxifahrer, dass wir die kurze Strecke ja auch hätten laufen können… Naja, da sind wir anderer Meinung! Wir entscheiden uns für das „All-you-can-eat“ das es dienstags hier immer gibt. Ein paar Minuten nach der Bestellung legt die Kellnerin los. Plötzlich stehen ca. 30 kleine und größere Schälchen auf unserem Tisch, die mehr oder weniger definierbare Speisen enthalten. In der Mitte wird der Grill angeschmissen und sie schmeißt erst ordentlich Knoblauch und dann diverses Fleisch drauf. Da wir wohl etwas überfordert aussehen, zeigt sie uns, wie wir das machen müssen: Ein Blatt Salat nehmen. Eine Soße drauf. Etwas Gemüse und ein Stück Fleisch. Dann rollen und ab in den Mund. Echt lecker. Die meisten Sachen zumindest… Manche sind etwas gewöhnungsbedürftig! Obwohl wir nicht alles schaffen, sind wir so was von satt. Lustig ist noch das „MiniTiSSUE“… zwei kleine Tabletten, die in einem Schälchen liegen. Man gießt etwas Wasser darauf und los geht’s! Die Tabletten saugen sich voll und am Ende haben wir zwei Reinigungstücher. Praktisch! Zurück in der Wohnung legen wir uns zur Entspannung noch mal ins Jacuzzi…

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singapur1 (09) So sieht ein Korean BBQ aus!

singapur1 (11) Mmmmhhh... lecker!

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Nachdem wir zwei Tage überwiegend am Computer verbracht haben, wollen wir jetzt doch mal ein bisschen die Stadt erkunden. Mit dem Taxi lassen wir uns zum „Marina Bay Sands“ bringen. Das ist ein riesiger neuer Shopping- und Hotelkomplex mit einer 340 m langen Gurke obendrauf. Sieht zumindest ein bisschen so aus. Das ganze Gebiet hier wurde aufgeschüttet mit Material aus den Bergen oder aus den Nachbarstaaten. Die Anlage besteht aus drei Hoteltürmen mit insgesamt über 2500 Zimmern in Form von aufgefächerten Spielkarten, obendrauf liegt der „Skypark“, der eine große Aussichtsplattform, Restaurants, Nachtclubs und einen 146 m langen „Infinity Pool“ enthält. Das wollen wir uns natürlich ankucken und sichern uns deshalb im Hotel unten gleich Tickets für die „SkyPark-Tour“ heute Abend, das geht leider nur vor Ort. Es gibt täglich nur 50 Plätze, aber wir haben Glück und können uns auf der Liste eintragen und bekommen gleich die Tickets. Dann kucken wir uns die Mall an, echt riesengroß. Mit dreistöckigem Casino, in dem über 1500 Automaten und 600 Tische stehen. Hier arbeiten unglaubliche 10000 Leute! Pro Jahr erwirtschaftet die gesamte Anlage insgesamt angeblich 1 Milliarde US-Dollar. Im Gegensatz zu den Einheimischen müssen wir als Touristen keinen Eintritt zahlen, also gehen wir rein und kucken den Besuchern ein bisschen beim Roulette zu. Im Anschluss daran setzen wir uns an die Bushaltestelle und warten auf den Hop-on-Hop-off-Bus. Für 33 Singapur Dollar (ca. 20 €) können wir nun 24 h kreuz und quer mit drei verschiedenen Routen durch die Stadt fahren und auf dem Fluss mit dem Sightseeing-Boot fahren und auch hier aus- und einsteigen wo wir wollen. Echt super! Wir fahren ein paar Stationen bis zur “Clarke Wharf”. Hier steigen wir auf das Boot um, da wir zum “Singapore Flyer”, dem mit 165 m Höhe größten Riesenrad der Welt, wollen. Mit dem “Bumble Bee”-Boot fahren wir durch den Singapore River, an verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei, wie z.B. dem “Merlion”-Brunnen, halb Meerjungfrau, halb Löwe. Wir steigen schließlich an der “Esplanade Wharf” aus. Eigentlich wollten wir direkt beim Flyer raus, aber da der Fahrer ziemlich taub ist und dazu wohl auch kein Wort Englisch versteht, kriegen wir das nicht hin. Eigentlich haben wir mittlerweile ein bisschen Hunger, aber leider haben die Essenstände am Anleger noch zu. Auf dem Weg zum Riesenrad gönnen wir uns deshalb noch je 3 sehr leckere und auch sehr teure Kugeln Eis, quasi als Vorspeise.Wir kaufen das Ticket für den Flyer, laufen im Schnelldurchgang durch das absolut uninteressante Museum, oder was auch immer das sein soll, und überholen dabei noch eine 10-köpfige chinesische Familie. Zum Glück kriegen wir es so hin, dass wir eine der 28 Kabinen ganz für uns alleine haben, denn das chinesische Geschnatter 30 Minuten auf engstem Raum wäre echt Horror gewesen! Damit die Gondeln wegen der hohen Luftfeuchtigkeit nicht anlaufen, hat jede Kabine 4 Klimaanlagen, die der Luft pro Stunde unglaubliche 32 Liter Kondenswasser entziehen. Die Sicht auf Singapur ist echt ganz schön, wobei man aufgrund des Smogs nicht wirklich weit sehen kann. Am „Floating Stadium“ merkt man auch wieder, daß es in Singapur zu wenig Platz gibt. Insgesamt ist die Fläche von Singapur seit 1960 durch Landgewinnung um 120 km² gewachsen. Nach dem „Flug“ gibt es ein frühes Abendessen an den Essensständen, im Anschluss laufen wir über die „Helix Bridge“, die wie eine DNA-Spirale aussieht rüber zum Marina Bay Sands Hotel. Da wir noch massig Zeit haben bis zur Tour, gehen wir nochmal auf einen Kaffee ins Kasino. Um 20:00 Uhr fahren wir auf die 191 m hohe Aussichtsplattform, den „SkyPark“. xxx s. u.  Wir machen ein paar „Singapur-bei-Nacht“-Bilder und gehen dann zum Treffpunkt für die Tour. Denn nur so darf man als Nicht-Hotelgast in den „Hotel-Bereich“, wo auch der 146 m lange spektakuläre „Infinity Pool“ ist, dessen Kante scheinbar direkt bis zum Rand reicht. Ca. zwei Meter unterhalb der Kante ist aber eine Sicherheits-Plattform. Wir dürfen ein paar Fotos machen und das war’s dann auch schon mit der Tour. Wir nehmen uns ein Taxi zurück zu Eva’s Wohnung und legen uns noch mal in den Whirlpool, bevor wir schlafen gehen.

singapur1 (16) Casino im Marina Bay Sands

singapur1 (21) Merlion an der Marina Bay

singapur1 (22) Singapore Botanic Gardens

singapur1 (23) Marina Bay Sands mit dem Skypark

singapur1 (24) Art Science Museum in der "Lotusblume"

singapur1 (25) Helix Bridge

singapur1 (26) Singapore Flyer

singapur1 (30) Blick auf die Marina Bay

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singapur1 (33) Marina Bay Sands in Abendstimmung

singapur1 (35) Marina Bay bei Nacht

singapur1 (37) Bar auf dem Skypark des Marina Bay Sands

singapur1 (38) Infinity-Pool auf dem Skypark

singapur1 (39) Infinity-Pool auf dem Skypark

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Das erste, was wir nach dem Aufstehen tun, ist in den Pool zu hüpfen und eine Runde zu schwimmen. Ein optimaler Start in den Tag, da ist man gleich richtig fit! Wir erledigen noch ein bisschen eMail-Kram und fahren dann mit dem Taxi in die Stadt um noch bis nachmittags das Hop-on-Hop-off-Ticket zu nutzen. Dazu starten wir gleich in der Orchard Street, anscheinend DIE Einkaufsstraße in Singapur. Wir gehen zuerst in die „ION Mall”, da wir uns noch Reiseführer für die weiteren Reiseziele kaufen wollen. Ein Schild “Food Court” halt uns allerdings zunächst davon ab und wir entdecken ein Buffet, an dem wir uns für umgerechnet 3 € drei verschiedene Auslagen plus Reis aussuchen können. Die Entscheidung für ein frühes Mittagessen ist somit gefallen. Dann schlendern wir durch das ziemlich chaotisch aufgebaute Einkaufszentrum, in dem sich ein Marken-Laden an den anderen reiht und wissen bald nicht mehr, wo wir sind. Aber zum Glück gibt’s ja die “Concierces” an den Infoständen, die auch keine Ahnung haben. Die gute Frau meint nach rechts und dann ein Stockwerk hoch, da wäre der Buchladen. Letztendlich finden wir ihn rechts – links und dann drei Stockwerke hoch. Immerhin haben sie was wir wollen und als wir mit unserer Einkaufstüte aus der Mall hinauslaufen, hört es gerade auf zu regnen. Wir laufen noch ein ganzes Stück an der Orchard Street entlang. Es gibt in dieser Straße ungefähr 18 Luis-Vuitton-Läden, 10 Prada, 12 Gucci, 7 Dolce&Gabbana, usw., leichtes Überangebot also. Aber es scheint sich zu lohnen an jeder Ecke präsent zu sein, die Mieten sind hier ja bestimmt nicht ganz billig. Schließlich hoppen wir wieder auf den Bus und lassen uns durch Little India und Chinatown kutschieren. Allerdings gilt unser Ticket nicht mehr lange und wir haben auch nicht mehr wirklich viel Energie übrig um uns ins Gewühl zu stürzen. Mit dem Taxi fahren wir zurück und hüpfen zum Abkühlen in den Pool. Eigentlich wollten wir heut abend mit Akshat weg, aber er sagt ab, weil es seiner Frau nicht so gut geht. Daher arbeiten wir noch weiter, bis wir Hunger bekommen und feststellen, dass schon nach 21:00 Uhr ist. Jetzt aber nix wie los! In der Clementiwood-Plaza ist leider schon alles zu, aber beim Food-Court ist noch eine Bäckerei offen, die leckere frische Waffeln in allen möglichen Variationen macht. Das wird unser Abendessen und wir müssen zumindest nicht hungrig ins Bett.

singapur1 (44) ION Mall in der Orchard Road

singapur1 (45) Mode am Fließband

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singapur1 (52) Kunst auf dem Hochhausdach

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Es regnet! Und regnet. Und regnet. Bestes Wetter für einen weiteren Tag mit Fotos sortieren und Blog-Berichte schreiben. Gegen Nachmittag hört es zum Glück etwas auf und wir können zum „Askam House“ laufen um das (O-Ton Eva) „beste Butter-Chicken von ganz Singapur“ zu probieren. Zum Dessert gibt es noch ein Eis aus dem Supermarkt. Kurz nachdem wir wieder in der Wohnung sind, fängt es eh wieder an zu regnen. Also setzen wir uns noch mal an die Computer und gehen erst um 0:30 Uhr nachts ins Bett, weil wir vorher einfach nicht müde werden.

Morgens sehen wir, dass um 1:30 Uhr eine SMS von Akshat gekommen ist: „Sind jetzt in Harry’s Bar am Clarke-Pier. Kommt doch vorbei!“ Na, der ist ja witzig! Wir haben uns ja schon gedacht, dass man in Singapur eher später weggeht, aber so spät?! Was soll’s, vielleicht klappt’s ja dann im nächsten Anlauf. Wir springen in den Pool um vollends wach zu werden und machen dann am Blog weiter. Aber irgendwie kommen wir nicht so richtig voran. Etwas demotivierend. Gerade als wir zur Clementiwoods Plaza zu laufen, fängt es an zu gewittern. War ja klar. Zum Glück haben wir Eva’s Schirm mitgenommen. Wir essen beim Thai das Mittagsmenü. Gehen dann noch mal Einkaufen für’s Frühstück und für die Nervennahrung für zwischendurch. Dann holen wir uns noch einen leckeren Cappucchino zum Mitnehmen und machen uns auf den Weg zurück. Während Florian Fotos sortier, packt Liane unsere gesammelten Souvenirs, nicht mehr benötigte Reiseführer und alle für Asien nutzlosen Dinge (Ski-Unterwäsche und Softshell-Jacke sind bei über 30° C wohl eher fehl am Platz) zusammen. Da Eva im Sommer nach Deutschland zurückgeht, können wir praktischerweise das ganze Zeug bei ihr im Container mit zurückschicken. Plötzlich ist in den Rucksäcken wieder so viel Platz… :-) Nach getaner Arbeit können wir nun auch noch das tun, was wir Eva schon angekündigt hatten: Eine Schaumparty im Gästebad! :-) Leider will der Schaum nicht so ganz wie wir wollen und so kriegen wir „nur“ die Badewanne voll und nicht das ganze Bad. Schade eigentlich. Aber wir machen das Beste draus… :-)  Später telefonieren wir noch mal mit Eva, kriegen den Auftrag den Whirlpool mit frischem Chlor und/oder Alkalinen zu versorgen und klären die Details für unseren nächsten Aufenthalt Anfang Mai hier. Dann wird sie voraussichtlich auch da sein.

singapur1 (60) abgetaucht

singapur1 (61) Schaumparty im Gästebad

singapur1 (62) Schaumparty im Gästebad

Nachdem wir gefrühstückt und fertig gepackt haben, fahren wir mit dem Taxi an den Flughafen von Singapur. Dort legen wir mal unser gesamtes Gepäck auf eine große Waage. Alles in allem 38,2 kg. Das bedeutet, wir haben unglaubliche 20 kg an Souvenirs und Klamotten und sonstigem Zeug, das wir in Asien nicht brauchen werden, bei Eva gelassen. Wahnsinn, was sich da so alles angesammelt hat! Wir schaffen wieder ein „Check-In-in-einer-Minute“ und laufen dann zum Gate. Wir haben uns denn kürzesten und günstigsten Flug rausgesucht, allerdings mit zwei Zwischenlandungen. Zuerst geht es ein ca. 2 h Flugzeit nach „Ho Chi Minh City„, ehemals Saigon, Vietnam. Nach 1 1/2 Stunden Aufenthalt fliegen wir 1 h bis nach „Phnom Penh„, der Hauptstadt von Kambodscha. Hier haben wir nur dreißig Minuten Aufenthalt, dann geht es endlich weiter nach Vientiane, ihres Zeichens Hauptstadt von Laos. Wir teilen uns ein Taxi mit einer Deutschen, die sich den Fuß gebrochen hat und auf Krücken herumläuft. Im „Mixay Guesthouse“ bekommen wir ein Zimmer. Der Nachtmarkt ist direkt daneben, allerdings sind wir wohl zu müde zum richtig kucken und so ist alles was wir probieren nicht wirklich gut. Die Rinder-Spieße sind quasi nicht kaubar und der Crêpe schmeckt ganz seltsam nach ranziger Butter. Ok, was soll’s. Wir sind einigermaßen satt und schlafen direkt ein, sobald unser Kopf das Kissen berührt.

Hier das ganze Album: