Wilde Achterbahnfahrten auf Sentosa

 

Heute ist nix mit Ausschlafen, wir müssen zur Botschaft. Zur indonesischen Botschaft, denn wir wollen uns ein 60-Tage-Tourist-Visum besorgen. Erstens müssen wir dann bei Ankunft in Indonesien nicht stundenlang anstehen und zweitens würden wir dort nur ein 30-Tage-Visum bekommen und müssten es dann vor Ort umständlich verlängern. Um kurz nach 9:00 Uhr macht die Botschaft auf, alles durchorganisiert: Personalausweis abgeben, dafür Besucherausweis bekommen, grünen Zettel ausfüllen, merken, dass es das falsche Formular war, blauen Zettel ausfüllen, dann eine Nummer ziehen und warten. Pass-Fotos haben wir dabei, was soll noch schief gehen? „Das Rückflug-Ticket bitte“ sagt die freundliche Frau am Schalter. Ähem, haben wir nicht, weil wir ja noch nicht wissen, in welche Richtung wir in Indonesien unterwegs sein werden. Außerdem kommen wir auch mit der Fähre von Sumatra zurück nach Singapur. „Dann bitte das Rückfähr-Ticket!“ – sonst kriegen wir nur das Standard-Visa-on-Arrival für 30 Tage. Oh Mann! Deutsche Bürokratie könnte das echt nicht besser! Sie lässt sich nicht umstimmen, also laufen wir zum nächsten Einkaufszentrum, welches kein Internet-Café, aber dafür ein Starbucks hat. Wir haben für alle Fälle mal das Notebook mitgenommen. Also: Zwei Kaffee bestellt. Wi-Fi-Passwort?! Wi-Fi geht gerade nicht. Na prima. Schließlich landen wir im Buchladen am Rechner und wollen ein Fährticket kaufen. Ist die günstigste Möglichkeit. Leider kann man online nur von Singapur WEG buchen und nicht NACH Singapur. Was soll das denn!?! Kurz vor dem Verzweifeln buchen wir dann halt doch einen Rückflug ab Bali nach Singapur. Inklusive diverser Gebühren sind das dann ca. 200 EUR. Zweimal ausdrucken und nix wie zurück zur Botschaft. Nun haben wir alles und das Visa ist beantragt. Juhu! Am Freitag zwischen 15 und 17 Uhr können wir es abholen. Wir fahren zurück zu Evas Wohnung, wo für den Rest des Tages Reiseplanung und Fotos sortieren auf dem Plan steht. Mit einer Unterbrechung am frühen Abend für einen Spaziergang zur „West Coast Plaza“ zum Einkaufen und etwas essen bei „BBQ Chicken“. Außerdem gönnen wir uns ein Spezial-Angebot als Nervennahrung für die Computer-Arbeit: Drei Tafeln Ritter-Sport: Knusperflakes, Rosinen-Haselnuss und Butterkeks. :-)

Für die heutige Tagesplanung ist Florian zuständig. Da wir die USA aus der Reiseplanung gestrichen haben und somit auch die Freizeitparks wegfallen, will er wenigstens nach „Sentosa“, dem Spielplatz Singapurs auf einer vorgelagerten Insel. Sie besteht zum Großteil aus extra aufgeschüttetem Land. Darauf sind Parkanlagen, Strände, Hotelresorts und Vergnügungsparks untergebracht. Wir fahren mit dem Taxi zum Mount Faber, von hier kann man per Seilbahn nach Sentosa gelangen. Wie alles was nur die Touris nutzen, kostet die 12 Minuten-Fahrt stolze 52 SGD, ca. 32 EUR, eigentlich viel zuviel, da es nicht mal wirklich tolle Ausblicke gibt. Dort angekommen irrt man zunächst durch haufenweise Wege und Gärten, die Beschilderung ist mehr als unzureichend! Aber wir finden schließlich den Hauptgrund unseres Aufenthalts hier: die „Universal Studios Singapore“. Der Eintritt kostet 68 SGD, ca. 42 EUR pro Person. Der „Fast Pass“ um Warteschlangen zu umgehen hätte noch mal 30 SGD extra gekostet, aber da heute Donnerstag ist hoffen wir, dass nicht allzuviel los ist. Und so ist es dann auch. Insgesamt gibt es hier 24 Fahrgeschäfte, die alle auf irgendwelchen Filmen basieren, z. B. „Battleship Galactica“. Diese ist ein „Duelling Roller Coaster“, eine blaue und eine rote Acherbahn fahren gegeneinander „Rennen“ mit Beinah-Kollisionen. Wobei die blaue für „Cylons“ geeignet ist, mit Korkenzieher, Cobra-Roll, Zero-g-Roll usw. und die rote für „Humans“, etwas langsamer, dafür aber mit vielen Loopings. Die einzige sonst erwähnenswerte Attraktion ist der „Transformers-Ride“, der ist echt gut gemacht, in 3D natürlich. Man sitzt quasi in einem der Transformers, bewegt sich durch eine Stadt und kämpft mit Hilfe des guten Bumblebee gegen den bösen Megatron um die Welt zu retten, was am Schluss natürlich auch gelingt. Aber es war echt knapp! ;-) Die restlichen Bahnen sind eher langweilig, zum Thema „Die Mumie“, „Jurassic Park“ und „Shrek“. Beim Rafting durch den Jurassic Park-Dschungel kriegen wir wenigstens eine willkommene Abkühlung! Außerdem kucken wir uns die Show „Waterworld“ an, die haben wir in den Universal Studios in LA schon gesehen. Tatsächlich ist es 1:1 die gleiche Show, viele Kampfszenen und Explosionen, mit wendigen Jet-Skis die auch tauchen können und zum krönenden Schluss fliegt ein altes Wasserflugzeug über die Kulisse in Richtung Publikum und stürzt ganz knapp vorher ins Wasser. Die ersten Reihen werden dabei patschnass. Nachdem wir alles gesehen haben, laufen wir zurück in Richtung Seilbahn mit einem kleinen Umweg durch „ResortWorld“. Hier gibt es ein riesiges „Hard Rock Café und Hotel“ und einige Shops. Aber alles hier drüben wirkt wie gewollt, aber nicht gekonnt! Einerseits wurde großzügig mit dem Platz umgegangen, andererseits wirkt alles seltsam leer und lieblos. Die luxuriösen Hotels haben wir schon von der Seilbahn aus gesehen, die sind aber nicht wirklich schön, dafür dass hier in den letzten Jahren insgesamt 10 Milliarden SGD vergraben wurden! Zum Abschluss geht Florian noch auf den 37 m hohen „Merlion“, eine Mischung aus Meerjungfrau (Mermaid) und Löwen, das Wahrzeichen von Singapur. Der gleiche Merlion steht an der Marina Bay, aber dieser hier ist viel größer, innen hohl und daher begehbar. Im kleinen Museum unten drin kann man die Geschichte des Merlion erfahren und ihm dann mit einem Aufzug in den Kopf fahren um einen Ausblick auf Sentosa zu haben. Noch ein Blick aus dem geöffneten Maul, dann reicht es uns mit dieser Insel. Insgesamt war die ganze Insel nicht so der Hit, vor allem Florian hatte schon mehr erwartet. Mit der Seilbahn fahren wir bis zur Mittelstation, hier steigen wir aus und gehen im riesigen ShoppingCenter VivoCity bei Pizza Hut essen. Zwischendurch muss es einfach mal etwas nicht-asiatisches sein! Dann beeilen wir uns, dass wir mit dem Taxi zurückkommen, denn wir müssen Türöffner spielen für Evas Putzfrau. Das machen wir natürlich sehr gerne! ;-)

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singapur2 (03) Universal Studios Singapur

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singapur2 (14) Waterworld-Show

singapur2 (19) Best Husband of the World!

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singapur2 (23) Florian im Maul des Merlion

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Da wir gestern Abend wieder ziemlich lang Reiseplanung gemacht haben, schlafen wir aus, frühstücken und sortieren dann weiter unsere Fotos. Nach dem Mittag springen wir zur Abkühlung in den Pool und machen uns „schick“, denn in der Botschaft gilt ein Dresscode: lange Hosen, keine Sandalen, keine Tops ohne Ärmel… Bis um 17:00 Uhr müssen wir unsere Pässe mit den Visa für Indonesien dort abholen. Wir rechnen mit ziemlichen Wartezeiten, aber es sind nur ein paar Leute da, die irgendwas anmelden müssen und so können wir direkt zum Schalter und die Pässe in Empfang nehmen. Juhu! Wir laufen anschließend durch das Villenviertel in Richtung Orchard Road. Hier stehen mal prunkvolle Villen! Und meist mit einem Ferrari oder Lamborghini davor. In Singapur ist ein Auto zu besitzen nämlich der reinste Luxus. Zunächst muss man eine „Lizenz zum Autokauf“ erwerben, die kostet schlappe 40 000 SGD, ca. 25 000 EUR. Ohne Witz! Und das Auto an sich kostet dann ungefähr das Doppelte wie in Deutschland. In einer der vielen Malls in der Orchard Road holen wir uns noch einen Eiskaffee, bevor wir uns im MRT, der U-Bahn Singapurs, auf den Weg zur Serangoon-Station machen. Hier sind wir um 19:00 Uhr verabredet mit Aniella und Rebecca, die wir in Laos beim Gibbon Experience kennen gelernt haben. Sobald man durch die Kontrolle ist, darf weder getrunken noch gegessen werden. Es gibt keine Abfalleimer und trotzdem, oder gerade deshalb, ist alles penibel sauber. Auch die Züge. Im Vergleich zu den deutschen S- und U-Bahnen echt beeindruckend! Die beiden Mädels wollen mit uns heute eine typische Spezialität essen gehen: „Chilli crab“. Und im „House of Seafood @180“ gibt es angeblich die beste Chili crab von ganz Singapur! Wir überlassen den Mädels das Bestellen. Als das Essen dann kommt, biegt sich der Plastiktisch fast durch, so viele Schüsselchen stehen da. Zuerst gibt es eine Art Spare ribs mit süßer Marinade und knusprige Tintenfisch-Stückchen und dann eine „Chili crab“ und eine „Black pepper crab“. Die Krabben sind echt superlecker und nicht zu scharf. Wir essen mit den Händen, da es quasi unmöglich ist, mit Gabel und Messer oder gar mit Stäbchen an das Fleisch unter der harten Schale zu kommen. Es ist eine ziemliche Sauerei, macht aber einen Riesenspaß! Zum Dessert gehen wir noch bei „Udders“ Eis essen. Hier gibt es ziemlich ausgefallene Sorten und alles ist ganz frisch gemacht. Und man kann verschiedene Sorten probieren, bevor man sich entscheidet. Zwischendurch bekommen wir von den beiden noch ganz unerwartet ein „Geschenk“. Wir sollen es auch gleich auspacken. Hmm. Was könnte das denn sein?! Es sind T-Shirts vom Gibbon Experience! Wie cool! Da haben wir überhaupt nicht mehr dran gedacht. Wir hatten die beiden ja gefragt, ob sie in Huay Xai mal kucken können, ob es T-Shirts gibt und uns vielleicht jedem eines mitbringen können. Wir sind ja direkt weitergefahren und konnten uns selbst nicht mehr darum kümmern. Wir freuen uns riesig, auch wenn Florians Größe „L“ eher nach bauchfrei aussieht! ;-) Die Asiaten sind halt deutlich kleiner als die Europäer… Nachdem jeder von uns zwei Kugeln gefuttert hat, bestehen die beiden Mädels darauf, dass wir noch die Geschmacksrichtung „Durian“ probieren. Als Frucht haben wir es schon mal probiert, war eigentlich ganz ok. Geht aber nur mit zugehaltener Nase, denn das Zeug stinkt bestialisch. In vielen öffentlichen Bereichen oder Taxis ist es streng verboten Durian mitzubringen, denn das riecht noch Tage später. Das Eis ist viel übler als wir erwartet haben, es würgt einen fast! Danach gehen wir in einen kleinen Pub um die Ecke und versuchen mit ordentlich Alkohol den fiesen Geschmack loszuwerden. Es ist echt lustig mit den beiden Mädels. War eine gute Idee noch mal was mit ihnen zu unternehmen in Singapur! Auf dem Heimweg kriegen wir den wohl schlechtesten Taxi-Fahrer Singapurs, er fährt wie bekloppt. Wir sind heilfroh, als wir wieder aussteigen können und kurze Zeit später im Bett liegen…

singapur2 (27) Abendessen mit Rebecca und Aniela

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singapur2 (31) Durian-Eis... *würg*

Heute ist noch mal ein Planungstag angesetzt, den wir mit einer erfrischenden morgendlichen Schwimmrunde beginnen. Das Frühstück wird auf mittags verschoben, denn heute Abend kommt Eva mit dem Flieger aus Deutschland an und wir werden vermutlich zusammen essen gehen. Nachmittags machen wir einen verdienten Mittagsschlaf und arbeiten dann noch ein bisschen, bis Eva so gegen 18:00 Uhr die Wohnungstüre aufschließt. Sie geht schnell duschen und dann laufen wir zur West Coast Plaza. Der Hunger muss noch eine Weile warten, denn wir steuern direkt einen schicken Massage-Laden an, um uns eine „Mani-Pedi“ verpassen zu lassen. Eigentlich wollten wir aus Budget-Gründen nicht das ganze Programm machen, aber da wir über Eva einen Sonderpreis kriegen, lassen wir uns dann doch für eine ganze Stunde auf den bequemen Massagestühlen nieder. Damit auch der Rücken was davon hat, kann man hier verschiedene Massagearten auswählen, Kneten, Klopfen, Vibrieren, etc. und die gewünschte Intensität, bzw. Geschwindigkeit. Unser Favorit ist Kneten mit mittlerer Intensität. :-) In der Zwischenzeit hat sich je ein Mädel unsere Füße geschnappt und gewaschen (war auch notwendig), massiert und bearbeitet nun mit diversen Scheren, Feilen und ähnlichem unsere Nägel. Gleiches passiert dann auch noch mit den Händen. Zum krönenden Abschluss müssen sich die Mädels zwischen gefühlten 10000 Nagellack-Farbvarianten entscheiden und Florians Nägel werden poliert. Fast runderneuert gehen wir im Anschluss bei „Sakae Sushi“ Abendessen. Jeder Tisch hat einen eigenen Bildschirm mit Maus und kann direkt Bestellungen an die Küche schicken. Wir bestellen ein paar verschiedene Sushi-Varianten und probieren durch. Vor allem Evas Lieblings-Varianten mit Lachs und Mango sind superlecker… Da Florian ja nicht so der Sushi-Fan ist, bekommt er noch Lachs Teriyaki mit Gemüse, so dass er dann auch satt wird. Bei Eva in der Wohnung gibt es dann noch ein paar Longdrinks, da sie eine riesige Bar hat und bei ihrem Umzug zurück im Sommer so wenig wie möglich mitnehmen will. Kein Problem, da helfen wir doch gerne beim Vernichten! :-) Da wir uns ja schon ewig nicht mehr gesehen haben, gibt es auch genug Gesprächsstoff, so dass es ziemlich spät wird, zumal Eva ja wegen dem Jetlag mit 6 Stunden Zeitverschiebung eh nicht so früh müde wird…

singapur2 (33) Erst Mani, dann Pedi...

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Heute ist Sonntag und wir gönnen uns einen Ruhetag. Irgendwie ist so eine Großstadt ganz schön anstrengend! Obwohl wir eigentlich ziemlich wenig gemacht haben. Aber Singapur ist auch sehr westlich. Wenn man die Innenstadt sieht, könnte man nicht wirklich meinen, dass man in Asien ist. Wir frühstücken ein bisschen, lesen und sortieren dann weiter Fotos, alles was wir jetzt schaffen, müssen wir schon daheim nicht mehr machen! Eigentlich wollten wir zwischendurch in den Pool, aber es kommen graue Wolken und Wind, daher bleiben wir drinnen. Mit Eva ist vor 15 Uhr gar nix los und wir entscheiden uns dafür erst gegen Abend wegzugehen und uns mit ein paar ihrer Freunde beim Shanghainesen „Crystal Jade“ zum Abendessen zu treffen. Auf 19:30 Uhr fahren wir also in die Stadt. Vor dem Einkaufszentrum in dem das Restaurant ist, stockt Florian kurz mal der Atem: eine Nobelkarosse nach der anderen, darunter auch ein Lamborghini Aventador! 700 PS schön verpackt… Im Restaurant treffen wir Akshat, ursprünglich aus Indien, und Ali, ursprünglich aus dem Iran. Da sie die Speisekarte hier ziemlich gut kennen, lassen wir sie einfach auswählen, dass hat ja bisher immer echt gut funktioniert! :-) Und auch dieses Mal werden wir nicht enttäuscht: Zwei verschiedene Suppen mit Nudeln in unterschiedlicher Schärfe, eine davon mit Hackfleisch und unterschiedliche Dumplings, das sind kleine Teigtaschen mit Füllung, die im Dampf gegart werden. Außerdem Schweinefleisch mit Macadamia-Nüssen. Im Anschluss an das Fest-Gelage geht’s in eine Bar namens „Magic Carpet“, die ein paar Freunde von Eva betreiben. Hier leeren wir zusammen eine halbe Falsche Wodka von Ali (noch übrig vom letzten Besuch), gemixt mit diversen Säften und trinken ein paar leckere Cocktails. Die beiden Jungs achten sehr darauf, dass niemand auf dem Trockenen sitzt und so wird es ziemlich spät, bis wir uns auf den Heimweg machen…

singapur2 (36) im "Magic Carpet"

Nachdem wir ausgeschlafen haben und das Wetter ganz seltsam kalt und windig ist, machen wir uns wieder an die Arbeit. Eva auch, sie muss ins Büro. Später laufen wir zu West Coast Plaza, wo wir leckere frische Waffeln essen und bei „Coffee Bean & Tea Leaf“ einen Cappuccino trinken. Definitiv besseren Kaffee als bei Starbucks!!! Dann kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten für unsere Weiterreise und gehen zurück zur Wohnung. Nachmittags wärmen wir uns ein letztes Mal im Whirlpool auf, bevor wir nochmal zum VivoCity am Hafen fahren. Da wir langsam Hunger kriegen und wir Lust auf europäisches Essen haben nach wochenlang Reis, gehen wir zum „Marché“ und essen Rösti mit Pilzragout und Hühnchenbrust mit Salat. Dabei fallen uns noch ganz viele leckere Sachen sein, die wir bald mal wieder essen wollen, wenn wir wieder in Deutschland sind. :-) Danach schlendern wir durch die Mall, aber da die Preise eher höher sind als in Deutschland und wir nicht wirklich in Shopping-Laune sind, geben wir bald auf und gehen zur Harbour-Front. Hier gibt es nämlich ein „Fish Spa“ den Eva uns empfohlen hat. Da es gerade ein Sonderangebot gibt, machen wir je 20 min für 18 SGD. Also Hosen hochkrempeln, bzw. kurz-zippen, Füße waschen, auf den Rand sitzen und die Füße dann in das ca. 1,50 m große, quadratische Becken halten. Sofort kommen die Putzer-Fischchen, alle zwischen 5 – 8 cm Größe, angewuselt und machen sich über abgestorbene Hautschuppen und sonstige Krusten her. Es fühlt sich echt lustig an und kitzelt ganz schön. Wir müssen aufpassen, nicht zu laut zu lachen, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Die 20 Minuten sind ruck-zuck rum und die Füße fühlen sich tatsächlich weicher an danach! Gerade als wir beschlossen haben, in die „Long Bar“ im altehrwürdigen „Raffles Hotel“ zu gehen und dort zum Abschluss unseres Aufenthaltes hier noch einen Cocktail zu trinken, meldet sich Eva, die mittlerweile vom Arbeiten nach Hause gekommen ist. Wir verabreden uns eine halbe Stunde später in der „Long Bar“. Wir fahren ein paar Stationen mit dem MRT und laufen dann durch die beleuchteten Hochhaus-Schluchten zum Raffles Hotel. In diesem Hotel, bzw. der dazugehörigen Bar, wurde der berühmte Cocktail „Singapore Sling“ erfunden und eigentlich sollte man ihn auch nur hier trinken. Ursprünglich als süffiges Getränk für die Damenwelt erfunden, wurde er schnell zum „Nationalgetränk“. Der Sling schmeckt wirklich richtig lecker, sollte er für diesen Preis aber auch! Ist ganz gemütlich hier, eine Live-Band spielt und auf den Tischen stehen Erdnüsse, deren Schalen traditionell einfach auf den Boden geworfen werden… Da Eva am nächsten Tag früh ins Büro muss und wir ja abfliegen fahren wir nach den Drinks zurück zur Wohnung.

singapur2 (40) Im Fish Spa

singapur2 (41) Das kitzelt!!!

singapur2 (49) Fullerton Hotel

singapur2 (50) Fullerton Hotel

singapur2 (51) Marina Bay Sands bei Nacht

singapur2 (54) Mmmmh, lecker, der berühmte "Singapore Sling"!

Hier das ganze Album:

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